Die Rheinische Post berichtet: ‚Initiative „Rath und Tat“ gibt Kalender heraus‘

15. Dezember 2015 

151215_RP-berichtet (Brabeck) Rath Tat Linneweber Quartier Entwicklung

Rath. Die Initiative „Rath und Tat“ hat erstmals einen eigenen Rather Kalender herausgegeben. Unter dem Titel „Rath – Gemeinsam im Quartier“ präsentiert dieser 13 Motive rund um das Einkaufszentrum Westfalenstraße bis hin zum ISS Dome an der Theodorstraße, zeigt historische und moderne Architektur wie das alte Stellwerk in Oberrath und die Graffitis an der Unterführung am S-Bahnhof, traditionelle und internationale Geschäfte, aber auch Aktionen von „Rath und Tat“.

Gegründet hat sich die rege Truppe bei einem Workshop des vom Bund geförderten Modellprojektes „Kooperation im Quartier“ (KIQ). Sie hat beispielsweise schon Lesungen in einem leerstehenden Ladenlokal organisiert, alte Betonwannen in begrünte Sitzbänke verwandelt, sich für eine Give-Box eingesetzt und sich mit der Aktion „Bücherpflücken“ am Tag des Buches beteiligt. Dabei hat sie zahlreiche Bände in die Bäume am Hülsmeyerplatz gehangen, die von Passanten mitgenommen werden durften.

Wichtig ist es der Initiative, Bürger und Institutionen aus Rath direkt an den Aktionen zu beteiligen. So hat die Jugendberufshilfe beispielsweise die Betonwannen hergerichtet und Stadtbücherei und Zentrum plus haben sich an der Buchaktion beteiligt. Und auch diesmal konnten die Mitarbeiter von „Rath und Tat“ viele Geschäftsleute bewegen, eine erste Auflage des Kalenders finanziell zu unterstützten. Der Din-A4-große Fotokalender ist nun für fünf Euro bei den teilnehmenden Geschäften und Marktständen erhältlich. Mit dabei sind etwa Geflügel und Eier Ingenbleek, Möbelhaus Kienen, Ristorante Rigoletto und Papeterie Schmitz. Weitere Verkaufsstellen und Informationen stehen im Internet unter www.kiq-duesseldorf.de.

(brab)

150423_Buecherpfluecken_Rath_Tat_Westfalenstr_Dorothee_Linneweber (5)

Die Aktion „Bücherflücken“ wurde auch von „Rath und Tat“ organisiert. Jetzt gibt’s einen Kalender.  FOTO: Linneweber

Die Rheinische Post berichtet…

… über die Zwischennutzung ‚Schlierensymphonie‘:

157013_RP-Schlierensymph-red

„Kooperation im Quartier“ soll Image der Straße stärken
Rath. Ausgerechnet Luft sollte am Wochenende ein eigentlich leerstehendes Ladenlokal interessanter machen. Solche nämlich, die auf Grundlage einer wissenschaftlichen Arbeit richtiggehend in Szene gesetzt wurde: Von Freitag bis gestern präsentierten Björn Jeske und Tim Rausch an der Westfalenstraße ihre Bachelor-Abschlussarbeit „Schlierensymphonie“. Von Martina Görz
 

Die Absolventen der Hochschule Düsseldorf waren der Frage nachgegangen, ob Luft einen skulpturellen Charakter hat. In einer nahezu raumgroßen Box machten sie mit einer Apparatur Luftströmungen sichtbar, die man von außen als Choreographie auf einer Leinwand betrachten konnte. „Wir wollten diese Idee unbedingt verfolgen. Man möchte sich schließlich selbst fordern, lernen und vorankommen“, sagen sie Kommunikationsdesign-Studenten. „Nun sind wir sehr stolz auf das Ergebnis.“ Neben Jeske und Rausch, deren Arbeit auf physikalischen Grundlagen basiert, stellte auch Michel Guss seine Masterarbeit „Designer lesen“ vor. Er betrachtete die Persönlichkeit von Designern unter psychologischen und soziologischen Gesichtspunkten und fand dabei heraus, dass der klassische Designer viel Kaffee trinkt und häufig schwarze Kleidung trägt.

Möglich gemacht wurde der Auftritt der drei Hochschul-Absolventen durch das Projekt KIQ, Kooperation im Quartier. Seit 2012 unterstützt KIQ die Nachbarschaft rund um die Westfalenstraße, ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Bund. Man konzentriert sich unter anderem auf leerstehende Ladenlokale, die somit aufgewertet werden. „Mit unserer Aktion möchten wir den Standort Rath attraktiver machen und auch quartiersexterne Menschen hier hin holen“, sagt die Architektin im KIQ-Projekt Dorothee Linneweber. So gab es in dem nun genutzten ehemaligen Schuhgeschäft schon früher Veranstaltungen wie einen gastronomischen Abend oder Kunstausstellungen. „Das Ladenlokal wird potenziellen Mietern auf diese Weise attraktiver präsentiert, außerdem wird das Image der Straße verbessert.“ Ziel ist es somit auch, für die Ladenlokale Mieter mit einem langfristigen Nutzungsinteresse zu finden.

150710_Schlierensymphonie KiQ Jeske Rausch Guss Linneweber Rath Leerstand zwischennutzung (1)

Die FH-Absolventen Björn Jeske und Tim Rausch zeigten am Wochenende ihre „Schlierensyphonie“.

Quelle: RP

Die Düsseldorfer Bauzeitung berichtet über den Thermografie-Rundgang

in der Ausgabe April 2015:

150400_Bericht-DdferBauzeitg

Thermografie-Rundgang in Düsseldorf-Rath

Forschungsprojekt KIQ bietet kostenfreie Wärmebilder an

In Kooperation mit der Serviceagentur Altbausanierung (SAGA) organisierte das Forschungsprojekt Kooperation im Quartier (KiQ) am 2. März bereits zum zweiten Mal einen Rundgang rdurch das Projektgebiet rund um die Westfalenstraße, an dem zahlreiche Eigentümer und Bewohner aus dem Quartier teilnahmen. Vier von ihnen hatten besonderen Grund zur Freude: Ihre Immobilien waren im Vorfeld für eine kostenfreie Thermografie-Analyse ausgewählt worden.

150302 Thermografie KiQ Rath Altbau sanierung Linneweber sahl (4)

150302 Thermografie KiQ Rath Altbau sanierung Linneweber sahl (5)

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Ansprechpartnerin des KiQ-Projektes vor Ort, Architektin Dorothee Linneweber, und Richarda Sahl von der SAGA gab Christa Seifert vom Büro ITherm den Anwesenden einen kurzen Überblick über die Grundlagen der Thermografie.

Der anschließende Rundgang durch das Quartier zu den ausgewählten Objekten veranschaulichte die Erklärungen. Ralf Hofmann vom Büro ITherm nahm mithilfe der Thermografie-Kamera die Fassaden auf. Sofort am Bildschirm zu sehen waren die Temperaturunterschiede der einzelnen Fassadenbauteile. Diese werden in Farbabstufungen dargestellt und liefern wertvolle Erkenntnisse zu möglichen Sanierungsansätzen.

Zum Glück stimmte an diesem Tag auch das Wetter: nachdem der Termin zunächst um eine Woche verschoben werden musste, erfüllte es nun die Anforderungen für aussagekräftige Thermografie-Aufnahmen:

die Temperaturen sollten unter 5°C liegen, die Sonne sollte tagsüber nicht geschienen haben. Anderenfalls heizen sich die Fassaden auf, und die Aufnahmewerte werden verfälscht. Außerdem darf nicht regnen.

Die Thermografie-Ergebnisse lagen eine gute Woche nach dem Rundgang für jedes einzelne Objekt in Form einer Dokumentationsmappe vor, die Linneweber den Eigentümern überreichte.

Bei allen Objekten ergaben sich unterschiedliche Schwerpunkte:

Von einem der analysierten Häuser auf der Westfalenstraße in der Nähe des Hülsmeyerplatzes wurden bereits im Vorjahr Thermografie-Aufnahmen angefertigt. Der Vergleich mit den aktuellen Bildern bestätigt deutlich den Erfolg der zwischenzeitlich umgesetzten Sanierungsmaßnahmen. Der Einzeleigentümer des Mehrfamilienhauses hatte in seinem Objekt einige der alten Fenster ausgetauscht und die Heizkörpernischen gedämmt. Die neuen Bilder zeigen: beide Bauteile geben nun deutlich weniger Wärme an die Außenluft ab und beweisen, dass der Eigentümer die ermittelten Wärmebrücken mit seinen Maßnahmen reduzieren konnte. Über die Energieeinsparung freuen sich sowohl die Umwelt als auch seine Mieter, die in Zukunft weniger Kosten für das Beheizen ihrer Wohnungen aufwenden müssen.

Die Thermografieanalysen der beiden Mehrfamilienhäuser im Bereich der Westfalenstraße/ Gather Hof liefern den Eigentümergemeinschaften die Grundlage für die richtige Sanierungsentscheidung. Die Dokumentation für die beiden großen Mehrfamilienhaus-Anlagen nahmen Döndü Karacan als Vertreterin der Eigentümer und Markus Platz als Vertreter der Hausverwaltung Rayermann entgegen. Im nächsten Schritt muss die Wohnungseigentümergemeinschaft entscheiden, ob eine umfassende energetische Sanierung mit den daraus resultierenden Energieeinsparungen oder ein durch das aktuelle Förderprogramm zur Fassadenaufwertung bezuschusster Neuanstrich der Fassade die beste Lösung ist.

Aufgrund der großen Nachfrage ist geplant, im kommenden Herbst einen weiteren Thermografie-Rundgang im KiQ-Gebiet anzubieten. Interessierte Eigentümer können sich ab sofort bei Frau Linneweber unter Tel. 0157/ 39 606 975 bewerben.

Mehr über das Forschungsprojekt KiQ erfahren Sie auf dem Internet-Auftritt www.kiq-duesseldorf.de.

150302 Thermografie Rath Westfalenstr ITherm Gruppenfoto (2)

Zu einem Selbstversuch in Sachen Thermografie-Aufnahme stellten sich einige Teilnehmer des Rundgangs zu einem Gruppenfoto zusammen.

 

Der Rheinbote berichtet am 04.02.2015:

Neue ‚Give-Box‘ in Rath

Eine besondere Form des Gebens und Nehmens gibt es nun auch in Rath: das Projekt ‚Kooperation im Quartier‘ sorgte für die Einrichtung einer sogenannten ‚Give-Box‘ an der Westfalenstraße auf Höhe Einmündung ‚In den Diken‘. Das einfache Prinzip: In einer wettergeschützten Box kann jeder Dinge, die er nicht mehr benötigt, zum kostenlosen Mitnehmen abstellen. Einzige Bedingung: Alles muss sauber und noch benutzbar sein. Martina Dreher von der Fachhochschule Düsseldorf und Rainer Wirtz vom Team ‚Rath und Tat‘ (v.l.) sorgten gemeinsam mit Studierenden der FH für den gelungenen Aufbau.

150204_Rheinbote-NeueGiveBox-inRath

Am 30.01.2015 erschienen in der Rheinischen Post: ‚Mehr Glück für die Givebox in Rath!‘

Rheinische Post 30.01.2015

KOLUMNE DIE WOCHE IN DEN STADTTEILEN

150130_KolumneRP

von Semiha Ünlü

Mehr Glück für die Givebox in Rath!

Viele Giveboxes fallen dem Vandalismus zum Opfer, zuletzt traf es die in Oberbilk. Resignieren sollte man aber nicht.

Während man vor wenigen Tagen im Stadtteil Oberbilk noch damit beschäftigt war, die Reste der abgebrannten Givebox an der S-Bahn-Station zu beseitigen (sie stand dort seit 2013), bereitete ein Team von freiwilligen Helfern an der Westfalenstraße in Rath den Aufbau einer neuen Givebox vor. Und man kann nur hoffen, dass sich das neue, bunte Weiterlesen

Die ‚Düsseldorfer Bauzeitung‘ berichtet in ihrer Januar-Ausgabe 2015:

150100_HuG-DdferBauzeitung-KiQ-Neujahrstreffen

KiQ-Neujahrstreffen am 13. Januar – Rückblick und Ausblick aus dem Forschungsprojekt

Am 13. Januar 2015 fand das Neujahrstreffen des KiQ-Projektes Düsseldorf-Rath in dem derzeit leer stehenden Ladenlokal in der Westfalenstraße 3 statt. Von 15 bis 18 Uhr ließen interessierte Mitglieder und Anwohner gemeinsam mit den Trägern des Projektes – Haus und Grund Düsseldorf, Stadtplanungsamt, Serviceagentur Altbausanierung (SAGA) und IHK zu Düsseldorf – die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren, richteten den Blick nach vorne auf den Fortgang des Projektes in 2015 und nutzten die Gelegenheit, Nachbarn und Aktive aus dem Quartier kennenzulernen.

Mehrfach hat die Düsseldorfer Bauzeitung bereits über das Forschungsprojekt berichtet, das die Kooperation im Quartier zwischen Eigentümern– vertreten durch Haus und Grund Düsseldorf – und der Kommune als Werkzeug zur Quartiersaktivierung fast vier Jahre lang erforscht und erprobt.

Seit 2011 haben Eigentümer und weitere Aktive im Quartier in den drei Handlungsfeldern Sanierung, Leerstandsmanagement und ‚Rath & Tat – Netzwerken vor Ort‘ etliche Weiterlesen